Herzsport - Jahresrückblick 2015

Eine tolle Adventsfeier..

am Samstag, den 12. Dezember, feierten die Herzsportler im festlich geschmückten Hotel Alber im Rahmen ihrer jährlichen Adventsfeier auch einen würdigen, kurzweiligen und harmonischen Abschluss des Sportlerjahres. Alle Eintreffenden wurden mit Sekt vom "Chef" und Gattin herzlich empfangen. Frieder führte auch weiterhin durch einen rundum unterhaltsamen Abend, Das hervorragende Büffet aus der Alber-Küche sorgte zusätzlich für gute Stimmung unter den rund 80 Gästen. Hier blieb kein Wunsch unerfüllt und unterhalten von Livemusik, konnte sich jeder nach individuellen Vorlieben bedienen. Verschiedene kalte Vorspeisen und Salate sowie anschließend ein warmes Büffet mit Fleisch, Fisch und mehreren Beilagen schmeckten vortrefflich. Zwischen den Speisedurchgängen sorgten die Einlagen mehrerer Mitglieder für  Unterhaltung: Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte las Kurt Kron mit Tochter für ein gebanntes Publikum,  Ein Solo mit Saxofon und ein lustiges Weihnachtsgedicht sorgten ebenfalls für Kurzweil. Der Höhepunkt des Abends war aber die „Schönheitskönigin von Schneitzelreuth“, die Karl-Heinz Frahm in unnachahmlicher Manier zum Besten gab.  Nach dem köstlichen Dessert, ebenfalls vom Buffet, dankte Frieder den drei Trainerinnen und seinen Helfern für deren Einsatz, der noch mit anerkennenden Geschenken belohnt wurde. Schließlich - und am allerwichtigsten - dankten die Trainerinnen, allen voran Helene Haug, im Namen der gesamten Mitglieder dem Ehepaar Müllerbader für seinen großen, unermüdlichen Einsatz, ohne den vieles, nicht zuletzt die gelungene Adventsfeier nicht möglich gewesen wäre. Je später der Abend, desto bedeutender die Gäste! Der Nikolaus höchstpersönlich verteilte mit hilfreicher Unterstützung von Knecht Ruprecht an alle Gäste Lebkuchen und Schoko-Nikoläuse. Die Rute ließ er zwar zu Haus', mahnte die Sportler jedoch zur pünktlichen und regelmäßigen Teilnahme an den Übungsabenden. So ging unter weihnachtlichen und profanen Klängen des Alleinunterhalters ein rundum harmonischer Abend zu Ende. Bilder zur Feier hier.

Herzsportler bereisten die belgischen Städte Westflanderns  - Brüssel, Brügge und Gent sowie Trier und Luxembourg vom 27. - 30. August 2015

Frühmorgens startete der Reisebus am Donnerstag in Richtung Trier mit 34 reiselustigen Herzsportlern. Der Stadtrundgang begann mit den Kaiserthermen, führte vorbei am kurfürstlichen Palais zur Konstantin-Basilika und weiter zum Dom. Nach dessen Besichtigung wurde der Hunger in der Weinstube zum Domstein gestillt, bevor der Rundgang über den Hauptmarkt, das Dreikönigenhaus und die Porta Nigra fortgesetzt wurde,
Brüssel erreichte die Gruppe am frühen Abend und bezog dort ihr Hotel am Grasmarkt, nur wenige Schritte von der Grande Place entfernt. Ein gemeinsames Abendessen beschloss den ersten Reisetag.

 

Freitags ging es zuerst zu Fuß zum Großen Markt und zum Manneken Pis bis zur Kathedrale, dann mit dem Bus bei strahlendem Sonnenschein zu weiteren Sehenwürdigkeiten wie Parlament, Schloss, Europaviertel und Atomium. Weiter brachte uns der Bus nach Gent, das nach der Mittagspause zu Fuß in 2 1/2 Stundern mit Reiseleiterin erforscht wurde. Die Sint Baafs Kathedrale, das Rathaus, der Belfried mit Tuchhalle, der Hafen und die Fischhalle waren einige der Höhepunkte des Nachmittags.Müde und voller Eindrücke erreichte man abends wieder Brüssel.

Der Samstag war allein der Stadt Brügge gewidmet. Bei bestem Wetter und blauem Himmel startete die Besichtigung zu Fuß nach 90 minütiger Busfahrt durch die mittelalterliche Stadt. Minnewater, der Beginenhof, die Heilig-Blut-Basilika, das Rathaus, der Grote Markt mit Belfried und die Liebfrauenkirche waren die wichtigsten Stationen des geführten Rundgangs. Nach einer anschließenden Grachtenrundfahrt war der Nachmittag frei für individuelle Besichtigungen oder den obligatorichen Schokoladenkauf. Am frühen Abend nahmen wir das Dinner gemeinsam im historischen Gasthof Maximiliaan von Oostenrijk ein, bevor wir gegen 20 Uhr Brügge mit dem Bus in Richtung Brüssel verließen. Ein herrlicher, aber anstrengender Tag eindete entspannt im Hotel.

Gegen 8 Uhr startete die Gruppe mit Zwischenziel Luxemburg, das wir pünktlich zum Stadtrundgang um 11:30 Uhr erreichten. Zunächst zeigte uns der überaus kompetente Führer mit dem Bus den Bereich Kirchberg mit etlichen Banken und Einrichtungen der EU, wie dem Europ. Gerichtshof. Zu Fuß erkundeten wir anschließend den alten Teil der Innenstadt mit der Kathedrale Notre-Dame, dem Rathaus, dem Palais Royal, denMinisterien und dem Theater. Ein herrlicher Blick über die untere Stadt entlohnte uns für den langen Fußmarsch bei sengender Sonne und über 30 Grad im Schatten. Der Stadtführer entließ uns schließlich auf der Place d'Armes in die späte Mittagspause um 14 Uhr. Nachdem wir uns in einem der vielen Lokale am Platz gestärkt hatten machten wir uns auf den Heimweg nach Bernausen, das wir gegen 20:30 Uhr erreichten.

Vier erlebnisreiche mit mannigfaltigen Eindrücken versehene Tage waren zu Ende. Und die Herzsportler verabredeten sich beim Abschied schon zur nächsten Reise im kommenden August nach London.

Hartmut Kasten                                                         weitere Bilder

 

Jahresausflug am 13. Juni 2015

Unser diesjähriges Ziel war Heidelberg.

Zunächst einmal fuhren wir mit dem Bus nach Neckarsteinach. Ab Neckarsulm führte die Reise entlang des Neckars, vorbei an Burgen und Schlössern, die uns von den bewaldeten Hängen grüßten. Ab Eberbach wendet sich der Neckar dann westwärts durch den Odenwald. Bald darauf erreichten wir die Schiffsanlegestelle in Neckarsteinach. Hier wechselten wir das Verkehrsmittel und bestiegen ein Schiff der weißen Flotte. Von der Vierburgenstadt ging es dann auf dem Neckar bis nach Heidelberg. Dabei durchliefen wir auch zwei Schleusen, was für alle sehr spannend war. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und so konnte man das Sonnendeck nur kurze Zeit nutzen. Doch schreckte uns dies nicht und die Fahrt nach Heidelberg zwischen kleinen Orten und viel Wald machte allen Freude. Beeindruckend war der Blick vom Schiff auf das Heidelberger Schloss.

In Heidelberg hieß es dann erst einmal den Hunger stillen. Im traditionsreichen Gasthof „Zum güldenen Schaf“ speiste die Gruppe in historischen Räumen. Gestärkt ging es danach aufgeteilt in zwei Gruppen durch die Stadt. Zwei Stadtführer hatten viel zu erzählen. So ist Heidelberg noch eine recht „junge“ Stadt. Gerade mal 800 Jahre. Außerdem war Heidelberg schon seit je her eine Universitätsstadt und eine Stadt der Forschung. Es leben derzeit ca. 100 unterschiedliche Nationalitäten in Heidelberg. Die ursprünglich mittelalterlichen Gebäude der Stadt wurden durch Kriege und Brandschatzung zerstört und das Stadtbild zeigt daher heute barocke, und klassizistische Bauwerke, sowie Bauten des Jugendstils und des frühen 20. Jahrhunderts.

Da Heidelberg eine Studentenstadt war und immer noch eine renommierte Studentenstadt ist, blieb es in früheren Zeiten nicht aus auch ein Studentengefängnis zu haben. In dieses kamen die Studierenden schon nach vergleichsweise kleinen Vergehen und wer etwas auf sich hielt, musste dort einmal eingesessen sein. Nach einer informativen Führung durch die Stadt und der Besichtigung der Heiliggeistkirche, welche Fenster unterschiedlicher Stile hat, ging es zur Bergbahn und hinauf zum Schloss.

Dieses Schloss ist beeindruckend in seinem Baustil und seiner Größe. Auch der Ausblick über Heidelberg ist atemberaubend. Natürlich ranken sich auch um dieses Gemäuer Legenden. Eine bezieht sich auf einen Fußabdruck in einer Terrassenplatte auf der Stadtseite des Schlosses, wo ein Liebhaber aus 3 Metern Höhe aus den Räumen der Prinzessin sprang, da der Gemahl früher als erwartet zurückkam. Jeder dessen Fuß in diesen Abdruck passt, hat Glück in der Liebe, so behauptet die Sage.

Nach dem Bestaunen des sehr, sehr großen Heidelberger Fasses ging es zurück zum Bus. Dieser brachte uns nach Dürrenzimmern in die Waldschenke Hörnle, wo sich jeder noch einmal je nach Geschmack stärken konnte. Ein herrlicher Ausblick über das Zabergäu bei angenehmen Temperaturen und herrlichem Wetter bildete den Abschluss eines erlebnisreichen Ausflugs.

Vielen Dank an Hartmut Kasten, der diesen Ausflug  wieder sehr gut für uns organisierte.

Kerstin Simon                     weitere Bilder