Herzsport - Ereignisse über die man spricht

Weihnachtsmarkt am Bodensee 2017

Am 5. Dezember fuhren zwei Dutzend Herzsportler mit einem gelben SSB Reisen Bus nach Konstanz. Der Weihnachtsmarkt am See überraschte durch seine schöne Lage am See, die unerwartete Größe und die vielen andersartigen Buden.Der schweizer Einfluss war deutlich zu spüren. Ein Altstadtspaziergang war wegen des angenehm milden Wetters ohne frieren möglich. Die Teilnehmer konnten den gesamten Aufenthalt nach eigenem Belieben gestalten. Shoppen, bummeln, schlemmen - alles war möglich. Nach einem schönen Tag erreichten wir Bernhausen am Abend.

 

2017 ging der Jahresausflug nach Frankreich

Am Samstag, 6. Mai starteten 52 Herzsportler um 7:30 Uhr, wie immer, am ESG in Bernhausen und fuhren zunächst nach Wissembourg ins Elsass. Bei einer 90- minütigen Stadtführung erfuhr unsere Gruppe von 2 Stadtführerinnen viel Wissenswertes über die kleine Grenzstadt. Wissembourg weist noch ein mittelalterliches Stadtbild auf. Die Altstadt ist teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sie ist nördlicher Ausgangspunkt der Romanischen Straße, die im Elsass durch Orte mit Baudenkmälern der Romanik führt. Hier in Wissembourg ist es die Abteikirche St. Peter und Paul.

Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Kirrwiller. Dort trafen wir pünktlich zu Vorstellung im Royal Palace ein.Wir traten ein in eine zauberhaft schillernde Welt voller Magie in einem kleinen Dorf – und dennoch eines der größten Revue-Theater Frankreichs. Ein Programm der Superlative erwartete uns, leuchtend, frisch, strahlend, ein buntes, fantasievolles Vergnügen, die neue Show „FLAMBOYANT“. Tanz, Akrobatik, Zauberei und Vieles mehr berauschte die Sinne. Die Show scheute keinen Vergleich mit den großen Pariser Varietés wie Lido oder Moulin Rouge. Ein gigantischer Kostüm- und Personalaufwand erwartete uns und verzauberte uns für knapp zwei Stunden.
Gegen 16:30 Uhr traten wir, von vielfältigsten Eindrücken erfüllt, die Rückfahrt nach Deutschland an. Unterwegs machten wir noch einen Einkehrschwung in Karlsruhe im Wiener Heurigen zum Abendessen. Gut gestärkt und gut gelaunt kamen wir gegen 20:30 Uhr wieder in Bernhausen an.

 

Im Jahr 2017 waren die Herzsportler in Rom

Am Donnerstag, den 6. April flogen 24 Sportler am Morgen in die Heilige Stadt. Gleich nach Ankunft begann unsere Stadtrundfahrt schon am Flughafen Fiumicino. Das alte Ostia Antica, der ehemalige Hafen Roms, war die erste Attraktion gleich beim Airport. Danach ging es weiter nach E.U.R., um Musolinis Vorstellung seines "Neuen Roms" zu entdecken. Die Basilika San Giovanni in Laterano war der erste längere Stopp. Einer Außen- folgte die Innenbesichtigung dieser nach dem Petersdom wichtigsten Kirche der Stadt.
Weiter ging die Fahrt entlang des Tiber mit Tiberinsel, Engelsburg, Justizpalast, Ara Pacis, zur Piazza del Popolo, hinauf zur Villa Borghese und die Via Vittorio Veneto hinab bis zur Piazza Barberini. Vorbei an den Quattro Fontane erreichten wir schließlich unser Hotel Milton. Zum Abendessen gingen wir ins nur 100m entfernte Restaurant RomAntica. Ein langer ereignisreicher Tag endete harmonisch bei gutem Essen.

Der Freitag stand im Zeichen eines langen Marsches durch das alte Rom. Die Tram brachte uns in wenigen Minuten vom Hotel zum Kolosseum, das wir zu Fuß umrundeten. Vorbei am Konstatinsbogen, entlang den Kaiserforen und dem Forum Romanum kamen wir nach ca. 1km zum Kapitolshügel mit der Statue der Wölfin und dem Reiterstandbild des Marc Aurel. Dort besichtigten wir in etwa 1 ½ Stunden die Capitolinischen Museen mit dem Original der Wölfin und des Reiterstandbildes, sowie den "Dornauszieher", die Medusa und einige weitere antike Kunstobjekte. Ein fantastischer Blick über Rom öffnete sich uns von der Terrasse des Pallazzo Caffarelli innerhalb des Museums. Danach gingen wir die Stufen hinab zur Piazza Venezia, sahen eine alte "Insula" - 5-stöckiges Mietshaus um ca. 100 nach Chr.- weiter zum Altare della Patria, hinüber zur Trajanssäule und hinein in die mittelalterlichen Gässchen Roms bis zur Fontana di Trevi. In deren Nähe verbrachten wir individuell die Mittagspause. Danach spazierten wir weiter zur Piazza Collonna mit der Marc Aurel Säule, hinüber zur Piazza di Montecitorio mit dem Obelisken und dem italienischen Parlament. Nur wenigen Meter weiter erreichten wir das Pantheon, das um 80 n. Chr. von Kaiser Hadrian erbaut wurde und uns noch heute in voller Schönheit begeistert. Nur knapp 300m weiter kommen wir auf die Piazza Navona mit ihren Brunnen und Künstlern. Über den Campo dei Fiori ging es zur Straßenbahn, die uns zurück ins Hotel brachte. Abends trafen sich die meisten wieder müde im RomAntica.

Samstags ging es früh mit der Metro zum Vatikan. Eine Stadtführerin schleuste uns durch die überfüllten riesigen Vatikanischen Museen, zeigte uns die Laokoon Gruppe, das Freigelände die Gobelins und Landkarten. Für mehr war angesichts des Andrangs in den Museen keine Zeit. Nach einer kurzen Kaffeepause trafen wir uns in der großartigen Sixtinischen Kapelle wieder, die Michelangelo herrlich ausgemalt hat. Danach folgte noch eine kurze Führung durch den Petersdom. Wir beendeten die Führung auf dem Petersplatz und gingen Richtung Metro. Unterwegs fanden wir eine nette kleine Bar, die unseren Hunger und Durst stillen half. Danach ging es mit der Metro zur Piazza del Popolo. Im Innern der Kirche Santa Maria del Popolo sahen wir 2 Caravaggios und machten uns dann an den Anstieg hinauf zum Pincio, einem der sieben Hügel. Der steile Aufstieg über Treppen wurde belohnt mit einem herrlichen Blick hinunter auf den Platz und über die ganze Stadt. Ca. 1km spazierten wir auf der Anhöhe mit immer wieder tollen Blicken auf die Stadt. Dann kam sie - die Spanische Treppe - und die Trinita del Monte. Die Treppe hinunter und hinein in die Via Condotti. Vorbei an vielen Luxus Geschäften erreichten wir den Corso und den Linienbus, der uns ins Hotel brachte. Am Abend nahmen wir die Metro zur Piazza della Republica. Dort gönnten wir uns noch einen kurzen Blick in die Kirche Santa Maria degli Angeli, die einen Teil der riesigen Diocletians Thermen integriert hat. Michelangelo hatte hier wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Das Abendessen nahmen wir im nahe gelegenen Restaurant Terme di Diocletian ein. Sehr gute italienische Küche in historischem Ambiente, guter Wein und nette Gespräche lassen diesen Abend in schöner Erinnerung bleiben.

 

Am Palmsonntag früh fuhren wir mit Gepäck im Bus zur Domitilla Katakombe, die uns ein Laienbruder in humorvoller,spannender Erzählung informativ näher erklärte. Nach einer Führung durch einen kleinen Teil des 17km langen Labyrinths verließen wir mit Olivenzweigen die Basilika, bestiegen wieder den Bus und fuhren in kurzer Fahrt hinauf in die Castelli Romani - zu deutsch - Albaner Berge. Den späten Vormittag verbrachten wir in dem kleinen Ort Castell Gandolfo,dessen Papstpalast den Vorgängern Francescos als Sommerresidenz diente, wenn es ihnen in Rom zu heiß wurde. Hoch über dem Albaner See gelegen bot uns das Städtchen einen herrlich entspannten Ausklang unserer 4-tägigen anstrengende Reise. Gegen 13:30 Uhr fuhren wir in nur 30 Minuten zum Flugplatz, checkten ein und flogen mit vielen Eindrücken im Gepäck zurück nach Hause.

 

Die Herzsportler zog es 2016 nach London

 

am Freitag,19. August 2016, machte sich eine Gruppe der Herzsportabteilung in aller Frühe auf den Weg in die Britische Hauptstadt. Mit Germanwings flog man in knapp 90 Minuten nach Heathrow, das schon vor halb neun erreicht wurde. Am Flughafen wartete ein Reisebus, der Gepäck und Personen aufnahm und zunächst in kurzer Fahrt nach 

Windsor brachte. Dort wurde das königliche Schloss individuell mit Audioguides besichtigt. Nach dem Mittagessen im weitläufigen Bahnhof der Kleinstadt Windsor machten alle einen kleinen Spaziergang hinab zur Themse und hinüber in das beschauliche Eton. Um 14 Uhr wartete der Bus wieder und brachte uns nach London ins Hotel. Das Guoman Tower Hotel, direkt an der Tower Bridge und dem Tower of London gelegen, war der ideale Ausgangspunkt für die Unternehmungen der nächsten Tage. Noch am späten Nachmittag überquerten wir die Tower Bridge in luftiger Höhe - 43 Meter über der Themse - und genossen herrliche Ausblicke auf die Stadt. Der anschließende Spaziergang entlang des Flusses zur 

London Bridge überraschte die Sportler mit wunderschönen Panoramen. Das Abendessen nahmen wir an der London Bridge zünftig in einem Pub ein.Fish 'n chips wurden uns im "Barrowboy and Banker" mit einem Pint Lager serviert. Beim individuellen Heimweg entlang der Themse eröffneten sich herrliche Blicke auf die beleuchtete City.

Der Samstag gehörte ganz und gar der großen Stadtrundfahrt, die mit einer längeren Besichtigung der Westminster Cathedral begann. Die Krönungskirche der englischen Monarchen beeindruckte schon allein durch ihre Größe. Im weiteren Verlauf der Stadtrundfahrt sahen wir die vielen 

Sehenswürdigkeiten der Stadt vom Bus aus. Die Mittagspause machten wir nahe der 

Oxford Street an einem kleinen Patz mit vielen Lokalen und direkt neben dem Luxuskaufhaus Selfridges. Am späteren Nachmittag fuhr die Gruppe noch hinaus nach Canary Wharf, um sich von der "Neuen City", die aus den alten Docklands entstanden ist, beeindrucken zu lassen. Den Abend verbrachte jeder nach eigenem Gusto, meist in einem der Lokale am Yachthafen St. Kathrins Docks rund um unser Hotel.

Am Sonntag früh fuhren wir mit der U-Bahn zum Buckingham Palace, der nur im August, wenn die Queen in Schottland urlaubt, besichtigt werden kann. Mit Audioguides bewaffnet ging es durch die öffentlich zugänglichen Räume des Palastes. Viel Pomp und Prunk protzte uns entgegen. Nach ca. 75 Minuten trafen wir uns im Park des Schlosses wieder, durchwanderten ihn und fuhren ab Hyde Park Corner mit der Tube zum Covent Garden. Im Getümmel dieses bunten Platzes machten wir eine knapp 2-stündige Mittagspause. Danach ging es zu Fuß weiter durch die Stadt: Hotel Savoy - Cleopatras Needle - Victoria Embankment - Charring Cross - Trafalgar Square - St. Martin in The Fields - Leicester Square - 

China Town und Piccadilly Circus hießen die Stationen 

des Nachmittags. Mit der U-Bahn fuhren die erschöpften Wanderer zum Hotel zurück. Nach kurzer Erholung ging es nur 200 Meter zu Fuß zum Medieval Dinner. Das mittelalterliche Bankett wurde zur Unterhaltung der Gäste von Gauklern, Artisten und Bänkelsängern begleitet. Der sehr unterhaltsame, kurzweilige Abend mit deftigem Essen und tollen Künstlern bezauberte die Teilnehmer.

Am Montag folgte eine Fahrt mit dem Linienbus nach Southwark zur Tate Modern. Dort überquerten wir zu Fuß die Themse auf der Millenium Bridge und spazierten zur St. Paul's Cathedral für die wir uns eine Stunde zur Besichtigung mit Audioguides Zeit nahmen. Ein paar wenige wagten den mühsamen Aufstieg in die Kuppel, der mit einem phantastischen Blick auf die Stadt belohnt wurde. Weiter ging es mit der Buslinie 15 zum Tower of London, der unser letzter Besichtigungspunkt war. Neben den Kronjuwelen gab es noch viel historisch Interessantes zu sehen.

Um 15 Uhr bestiegen wir den Bus am Hotel und fuhren in rasanter Fahrt zum Flughafen Heathrow. 

Viel gesehen, viel erlebt, viel gelaufen, - ein toller Kurztrip ging zu Ende.

Bericht von Hartmut Kasten

 

Jahresausflug am 18. Juni 2016

Unser diesjähriges Ziel war das obere Donautal.

Wie immer, traf sich die Gruppe am ESG um 7:00 Uhr und fuhr mit dem gelben SSB Reisen Bus über die B27 Richtung Balingen. Während einer Fahrtpause spendierte Frieder Brezeln, Wurst und heißen Kaffee.

Unser erstes Ziel war das Freilichtmuseum in Neuhausen ob Eck, das wir um 9:30 Uhr erreichten. Zwei Führerinnen bemühten sich, jeweils der halben Gruppe das beschwerliche bäuerliche Leben ausgangs des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nahe zu bringen. Am Ende der 90-minütigen Führung wurde uns dann eine alte Säge- und eine Bauernmühle in voller Funktion gezeigt. 

Danach waren alle hungrig und trafen sich im historischen Gasthaus Ochsen zu einem rustikalen Mittagsmal.

Der erste Regenguss an diesem Tag verhinderte noch einen individuellen Spaziergang durch das Freilichtmuseum nach dem Essen.

Um 13:30 Uhr ging es mit dem Bus weiter, vorbei an Meßkirch durch Sigmaringen entlang der idyllischen Oberen Donau, die ein von pittoresken, hohen Felsen umrahmtes enges Tal durchfliest, bis zum Kloster Beuron. Der zweite Regenguss begleitete uns auf dem kurzen Fußweg zum Kloster, das gefüllt mit Chorsängern auf uns wartete. Die hervorragende Akustik der Kirche konnten einige, die noch 

länger im Gotteshaus verweilten voll genießen, als mehrere Chöre gleichzeitig ein Lied anstimmten.

Nach dem Klosterbesuch fuhren wir in kurzer Fahrt hinauf zum Knopfmacherfelsen, der einen fantastischen Ausblick über das enge Donautal zum Schloss Bronnen und zum Kloster Beuron bietet. Kaffee und Kuchen im Berghaus Knopfmacher rundeten den Nachmittag ab.

Um 17:00 Uhr traten wir den Rückweg über die Schwäbische Alb an und erreichten gegen 18:45 Uhr frohgestimmt das ESG.