Angebote

 

Herzsport ⋅ Sport nach Schlaganfall Wir stärken Ihren Rücken
Sport bei Diabetes ⋅ Lungensportgruppe ⋅ Sturzprophylaxe


Herzsport

Der Herzsport hat beim TSV Bernhausen eine lange Tradition. Bereits seit 1989 trainieren die Herzsportlerinnen und Herzsportler in der Sporthalle des Elisabeth-Selbert-Gymnasiums in Bernhausen um ihre Gesundheit zu erhalten oder wieder herzustellen. Schon von Anfang an sind unsere Übungsleiterin Helene Haug und der stellv. Abteilungsleiter Gesundheitssport, Karl-Heinz Frahm, mit dabei.
Heute üben und trainieren ca. 110 Sportlerinnen und Sportler in vier Gruppen unterschiedlicher Leistungsklassen zusammen, angeleitet von vier qualifizierten Übungsleiterinnen und abwechselnd überwacht von insgesamt sieben Ärztinnen und Ärzten.
Jeweils montags oder dienstags von 19 - 20 Uhr bzw. 20 - 21 Uhr bringen die Sportlerinnen und Sportler ihren Puls auf Touren, immer dem jeweiligen Leistungsstand angemessen und stets darauf bedacht, dass der Spaß beim Sport mit im Vordergrund steht. Coronabedingt startet der Herzsport erst wieder nach den Sommerferien..
Neben dem Sport darf auch gemeinsames Erleben nicht zu kurz kommen. So gibt es innerhalb der Gruppen meist monatliche „Stammtische“ nach dem Training und gruppenübergreifend eine Jahresabschlussfeier im Dezember sowie einen Jahresausflug im Sommer und eine meist 4-tägige Herzsportreise zu Zielen in Europa mit Bus, Bahn oder Flugzeug.
Auch in den Sommerferien wird, da kein Training angeboten werden kann, ein meist wöchentliches Ersatzprogramm geboten. Dies reicht von Ballspielen und größeren Spaziergängen über kleine Fahrradtouren bis zu kulturellen Veranstaltungen oder Firmenbesichtigungen.

Ansprechpartner für Fragen rund um den Herzsport und die Mitgliedschaft sind der Abteilungsleiter Gesundheitssport Frieder Müllerbader und sein Stellvertreter Karl-Heinz Frahm. Für Ausflüge und Reisen steht Hartmut Kasten Rede und Antwort.      zurück⇑

Sport nach Schlaganfall

Der Sport nach einem Schlaganfall ist eine ideale Ergänzung und Weiterführung der medizinischen Rehabilitation.
Er fördert Motorik und Mobilität, hilft ein neues, gutes Körpergefühl zu entwickeln, erleichtert den Alltag, unterstützt die Hirnleistung, stärkt den gesamten Körper, schult die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeit.
Regelmäßige sportliche Betätigung trägt dazu bei, die wiedererlernten Funktionen zu erhalten, zu festigen oder sogar zu verbessern.
Außerdem können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer soziale Kontakte Knüpfen und Erfahrungen austauschen. Dies ist gerade für die Psyche der Patientinnen und Patienten sehr wichtig.
Madeleine Lützel führt den Sport nach Schlaganfall durch. Sie ist lizensierte Übungsleiterin für den Bereich Schlaganfall.     zurück⇑

Wir stärken Ihren Rücken

Rückenschmerzen kommen oft von Fehlhaltungen. In diesem Kurs lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch einen Mix aus Dehn-, Kräftigungs- und Koordinationsübungen, wie sie sich rückengerecht bewegen. So kann Schmerzen vorgebeugt, Fehlhaltungen vermieden und bestehende Beschwerden gelindert werden. Außerdem wird die Muskulatur gestärkt sowie das Herz-Kreislauf-System gekräftigt.
Madeleine Lützel führt den Rückenkurs durch. Sie ist lizensierte Übungsleiterin.      zurück⇑

Sport für Diabetikerinnen und Diabetiker

In diesem Kurs wird ein Übungsprogramm angeboten, das speziell auf die Bedürfnisse von Diabetikerinnen und Diabetikern zugeschnitten ist. Leichte Konditionsschulung für das Herz-Kreislauf-System sowie Gymnastik und Entspannungsübungen werden diese Kursstunden zu einem positiven Erlebnis machen. Vor und nach jeder Übungseinheit wird der Blutzuckerwert mit dem jeweils eigenen Messgerät der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemessen.
Dieses Angebot wird unterstützt von der Stadt Filderstadt und der AOK Esslingen.
Die Kursbetreuung erfolgt durch Silvia Müller. Sie ist lizensierte Übungsleiterin.     zurück⇑

Lungensportgruppe

Der Lungensport ist für Patientinnen und Patienten mit Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) sinnvoll. Unter Anleitung einer zertifizierten Übungsleiterin wird durch leichtes Ausdauertraining das Herz-Kreislauf-System der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbessert, die Koordination der Bewegungsabläufe geschult sowie die Halte- und Stützmuskulatur gekräftigt. Es werden außerdem Atem- und Entspannungstechniken vermittelt. Die Atemnot kann vermindert werden und der Krankheitszustand stabilisiert sich. Dies führt in den meisten Fällen zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes und der Lebensqualität. 
Dieses Angebot wird durch die Krankenkassen unterstützt.
Die Kursbetreuung erfolgt durch Veronica Alt.      zurück⇑

Sturzprophylaxe - Mit gezielter Bewegung aktiv Stürzen vorbeugen

Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr im Alltag zu Stürzen. Etwa ein Drittel der Menschen über 65 stürzt mindestens einmal pro Jahr. Oft hat der Sturz dann schwerwiegende Folgen. Damit es gar nicht so weit kommt, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Kurs wie man durch gezieltes Gleichgewichts- und Krafttraining Stürzen vorbeugen kann. Ganz ohne Leistungsdruck wird an der Verbesserung der Beweglichkeit und Kraft, aber auch an der Koordination gearbeitet. Weiterhin erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Hinweise, was sie tun können, wenn sie trotz allem einmal gestürzt sein sollten.  
Egal wie fit oder alt man ist - es ist nie zu spät mit Sturzprophylaxe zu beginnen.
Die Übungen im Kurs werden jeweils individuell an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst. Bei all dem was gemeinsam erreicht wird, soll aber auch der gemeinsame Spaß nicht zu kurz kommen.
Mit den Übungen in diesem Kurs wollen wir folgende Ziele erreichen:

  • Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Verbesserung der Kraft, Stärkung der Muskulatur
  • Schulung des Gleichgewichtes und der Koordination
  • Dehnung

Der Kurs wird betreut durch Gaby Stelzer. Sie ist Krankenschwester und ViviFrail¹ Trainerin.
 ¹Das VIVIFrail-Projekt ist ein von der Europäischen Union gefördertes Forschungsvorhaben zur Prävention von Gebrechlichkeit („Frailty“) und Stürzen bei Menschen über 70 Jahren. 
Vorrangiges Ziel ist dabei die Erhaltung der körperlichen Funktionalität und Selbstständigkeit sowie der damit verbundenen Lebensqualität bei älter werdenden und gebrechlichen Menschen.

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