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Interesse an Judo? - Hier sagen wir dir/Ihnen, was du/Sie zu den ersten Trainings brauchst/brauchen

Kinder-Training

Jugend- und Erwachsenen-Training

 

Unsere herzliche Einladung zum Anschauen und Schnuppern gilt allen Jungen und Mädchen ab sieben Jahren (unter Wahrung der Maskenpflicht können die Eltern bei den ersten Trainings zusehen).

Kontakt gerne über unser Kontaktformular.

 

 


 

Kinder-Training

Wir bieten für Kinder und Jugendliche von 6 – 14 Jahren ein abwechslungsreiches und spaßiges Training an. Dabei wird spielerisch an das Judo herangeführt.

Innerhalb einer Trainingsstunde werden neben Judo auch andere Grundkenntnisse aus- und weitergebildet. Dazu zählen neben sportlichen Fähigkeiten Beweglichkeit, Gleichgewicht oder allgemeine Ausdauer auch ein soziales Miteinander. Judo ist ein Sport der den ganzen Körper beansprucht, darum sind diese Fähigkeiten von großer Bedeutung und werden bei uns ebenfalls vermittelt.

 

 

Jugend- und Erwachsenen-Training

Ab dem 15. Lebensjahr trainieren Jugendliche und Erwachsene gemeinsam. Wir heißen Neueinsteiger und erfahrene Judoka gleichermaßen willkommen.

Es wird ein ausgewogenes Trainingskonzept angeboten, das zum Einen umfangreiche Judokenntnisse vermittelt, zum Anderen auch die Bereiche Ausdauer und Kräftigung innerhalb des Trainings nicht zu kurz kommen lässt.

 

 

kleine FAQs für Neueinsteiger 

F: Was ist Judo überhaupt?

A: Judo (柔道) bedeutet wörtlich „sanfter Weg" und ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip mit „Siegen durch Nachgeben“ beschrieben werden kann.
Entwickelt wurde Judo von Kano Jigoro (Kano ist der Nachname) sowohl zur Leibesertüchtigung als auch unter Aspekten einer ganzheitlichen Erziehung und zur Erreichung der „maximalen Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“.
[frei nach Wikipedia wo noch viel mehr zur Geschichte des Judo gefunden werden kann]

F: Brauche ich zum ersten Training schon einen Judo-Gi?

A: Nein, für die ersten Trainings reichen auch T-Shirt und Jogginghose.
Wenn du dann Spaß am Judo gefunden hast, werden wir für dich einen Judo-Gi (das ist der Trainigsanzug mit Gürtel) bestellen.

F: Muss ich sonst noch etwas beachten?

A: Judo ist ein Kontaktsport. Es ist daher zur Sicherheit aller notwendig, beim Training keine Ringe, Uhren, Armbänder, metallische Haarspangen/-gummis oder Ohrringe und vergleichbaren Schmuck zu tragen.
Zudem ist man auf der Matte barfuß unterwegs. Für Wege außerhalb der Matte solltest du Hausschuhe, Badeschlappen oder Flip-Flops mitbringen

F: Ich habe etwas Respekt vor dem Fallen/Geworfen-werden.

A: Respekt zu haben, schadet nicht.
Aber Judo ist auch ein starker Partnersport, bei dem Tori (取り) (der/die, die siegreiche Technik Ausführende) auf Uke (受け) (seinen Partner/seine Partnerin) aufpasst. Verantwortlichkeit für das Wohlergehen seiner Partners/seiner Partnerin ist ein hoher Wert beim Judo.
Eines der beiden Prinzipen des Judos nach Kano ist das „moralische Prinzip“ (自他共栄, Ji-Ta-Kyo-Ei), das sich frei mit „gegenseitige Hilfe für den wechselseitigen Fortschritt und das beiderseitige Wohlergehen“ übersetzen lässt.
Mach dir immer klar, es gibt keinen besseren Trainer, als deine/deine Uke. Niemand kann dir besser sagen, warum deine Technik gerade gut geklappt hat, oder wie sie noch besser klappen kann als Uke. Und dass man auf so jemanden besonders aufpasst, versteht sich ja von selbst.

F: Wenn das „moralische Prinzip“ sei eines von zwei Prinzipien. Was ist dann das andere?

A: Das andere Prinzip ist das „technische Prinzip“ (精力善用, Sei-Ryoku-Zen-Yo), was soviel wie „bester Einsatz von Geist und Körper“ bedeutet. Es geht also nicht nur um Kraft, sondern auch um Köpfchen...

F: Muss ich japanisch können, um Judo machen zu können?

A: Nein, definitiv nicht. Allerdings werden im Deutschen die Techniken traditionell mit ihren japanischen Namen bezeichnet, sodass die Kenntnis ein paar japanischer Silben bei der Herleitung von Techniken manchmal hilfreich ist.

F: Ich bin schon über xx Jahre alt; bin ich zu alt, um mit Judo anzufangen?

A: Prinzipiell ist man nie zu alt, um mit Judo anzufangen.
Judo hat neben dem Wettkampf auch eine ausgeprägte Seite, was das Training von Beweglichkeit, Koordination und stabilisierender Rumpfmuskulatur angeht. Beim Übungskampf (乱取り, Randori) kommt zudem auch die aerobe und anaerobe Ausdauer auf die Probe.

(ft)