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Schwimmen

Saisongrüße aus der Ferne

Während in Deutschland die Saison langsam anfängt, bin ich hier an der Brenau University in meine erste Saison in den USA gestartet. 

Zur Info: Brenau University wurde bereits 1878 gegründet und befindet sich in Gainesville, Georgia. Auch im Sport spielt das eine große Rolle – Brenau bietet insgesamt 15 Teams in 13 verschiedenen Sportarten an, darunter natürlich auch Schwimmen. 

 Der Start in die Saison war direkt ziemlich intensiv. In den ersten zwei Wochen hatten wir eine Vorbereitungsphase, in der sechs Mal pro Woche morgens vor der Uni Trockentraining auf dem Programm stand. Zusätzlich sollen wir fünf Mal pro Woche selbstständig Krafttraining machen. Mittlerweile ist das eigentliche Schwimmtraining gestartet und der Trainingsumfang ist noch einmal deutlich höher: sechs Mal pro Woche stehen morgens jeweils zwei Stunden Schwimmen auf dem Plan, dazu kommen zweimal pro Woche noch Einheiten am Mittag. Das selbstständige Krafttraining gehört weiterhin fünf Mal pro Woche dazu. Langweilig wird es also definitiv nicht!

Unsere Trainingsgruppe besteht aus ungefähr 20 Schwimmerinnen, viele davon sind auch international aus Brasilien, Italien, Polen oder der UK. Besonders motivierend ist für mich, dass viele meiner Teamkolleginnen deutlich schneller schwimmen als ich. Das ist natürlich manchmal eine Herausforderung, aber gleichzeitig weckt es meinen Ehrgeiz und motiviert mich, jeden Tag weiter an mir zu arbeiten und mich mit den anderen zu messen. Ich merke jetzt schon, wie sehr man sich in einer solchen Trainingsgruppe gegenseitig pushen kann.

Eine Sache, die hier ganz anders ist als in Deutschland, ist, wie kompakt alles auf dem Campus liegt. Meine Vorlesungen, das Schwimmbad und das Fitnesscenter sind alle höchstens etwa fünf Minuten zu Fuß voneinander entfernt. Dadurch lässt sich der volle Tagesplan aus Uni, Training und Krafttraining erstaunlich gut miteinander verbinden. 

Auch das Wetter ist eine Umstellung: Hier sind es momentan fast jeden Tag um die 30 Grad und draußen ist es entsprechend sehr heiß. Sobald man allerdings ein Gebäude betritt, wird es dank der Klimaanlagen plötzlich ziemlich kalt – an die Kombination aus Hitze draußen und Kühlschrank-Temperaturen drinnen muss ich mich noch gewöhnen.

Am besten gefallen mir bisher aber neben dem Training vor allem die gemeinsamen Team-Events. Gerade weil wir so viel Zeit miteinander verbringen, wächst das Team schnell zusammen und es macht Spaß, die anderen auch außerhalb des Schwimmbads besser kennenzulernen. Insgesamt ist die Erfahrung hier bisher eine spannende Mischung aus intensivem Training, Uni-Alltag und ganz vielen neuen Eindrücken. Ich freue mich auf die kommende Saison und darauf, weiter Erfahrungen zu sammeln. 

Viele Grüße aus den USA und einen erfolgreichen Start in die Saison wünscht Mia Geiselhart!

 

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